Konfliktkoordination / Pädagogen

Gewalt an Schulen ist ein ernstzunehmendes Problem - manche Schulhöfe haben sich in den letzten Jahren zu regelrechten Brennpunkten entwickelt. In aller Regel werden die bestehenden Probleme an Schulen durch den Umstand verstärkt, dass geeignete und allseits akzeptierte Ansprechpartner fehlen.

 
 Seminar  

IEMAS möchte einen Beitrag für eine sichere Lernumgebung liefern; hierbei ist nach unserer Sicht der beste Weg, den Schulen "Hilfe zur Selbsthilfe" zu geben und interne Kräfte, Schüler wie Lehrer, als Ansprechpartner bei Konflikten auszubilden. Aus diesem Grunde wurde im Jahr 2004 der Kurs "Konfliktkoordination" entwickelt, welcher im März 2005 zum ersten Mal angeboten wurde. In diesen Kurs flossen, unter anderem, die speziellen Erfahrungen von IEMAS-Organisationsleiter Stefan Krebs ein, welcher selbst langjährig als pädagogische Fachkraft an einer Sonderschule für verhaltensauffällige Jugendliche tätig ist.

 

 

Im Rahmen des Konfliktkoordinatorkurses wurde in Zusammenarbeit mit der Kurfürst Balduin Hauptschule 15 Schüler und zwei Lehrkräfte in IEMAS-Selbstverteidigungstechniken sowie erster Hilfe und der Strategie und Taktik von effektiver Gewaltprävention unterwiesen. Abgerundet wurde dieses Programm durch zahlreiche Rollenspiele, Unterweisungen in Körpersprache und rechtlichen Informationen. Der Erfolg dieses Kurses und die Richtigkeit des Konzepts machte sich bereits nach kurzer Zeit bemerkbar - das Schulklima verbesserte sich nachhaltig, gewalttätige Zwischenfälle aller Art fanden praktisch nicht mehr statt. Aufgrund dieses erfreulichen Ergebnisses wird IEMAS die Kooperation mit Schulen aller Art ausweiten. Interessierte können sich hierfür jederzeit an die Kontaktadresse wenden.

Selbstsicherheitstraining für Pädagogen

 
 Anwendungstraining  

Unser Spezialkurs "Selbstsicherheitstraining für Pädagogen" wurde speziell für Lehrkräfte und Erzieher aller Art entwickelt. Er ist an Schulen und auch im Jugendhilfebereich einsetzbar. Wie alle unsere Spezialkurse besteht auch dieses Programm aus praktischen und theoretischen Komponenten.

Der praktische Teil beinhaltet Übungen und Techniken aus dem IEMAS-Selbstverteidigungssystem. Die Techniken sind so ausgewählt worden, um schnell erlernbar zu sein und gleichzeitig eine effektive und verhältnismäßige Verteidigung zu ermöglichen. Die Anwendbarkeit der Techniken orientiert sich am potentiell untrainierten Alltagsmenschen; Körperkraft oder besondere Gewandtheit setzt keine von ihnen voraus. Durch spezielle Übungen und situationsangepasste Ausbildung sorgen wir in unserem Programm dafür, dass die Techniken vom Anwender auch spontan abrufbar sind.
   
 

Im theoretischen Teil gehen wir auf die rechtliche, psychologische und mentale Seite der Selbstverteidigung ein. Zusätzlich erörtern wir die Strategie und Taktik einer erfolgreichen Gefahrbewältigung. Selbstverständlich ist auch dieser theoretische Teil ganz speziell auf die Anwendung in Schulen oder dem Jugendhilfebereich zugeschnitten. Als letzte, für IEMAS typische, Komponente bieten wir natürlich in unserem Kurs eine individuelle Beratung und Betreuung an. Jeder Kursteilnehmer ist stets aufgefordert und willkommen, mit spezifischen Problemen und Fallbeispielen an uns heranzutreten, die wir dann gerne innerhalb des Kurses behandeln. Geleitet wird der gesamte Spezialkurs von Stefan Krebs, seit Jahren pädagogische Fachkraft an einer Sonderschule für schwer verhaltensauffällige, männliche Jugendliche. Stefan Krebs ist im Rahmen seiner Tätigkeit tagtäglich mit den unterschiedlichsten Formen der Gewalt im schulischen Bereich konfrontiert - in den Kurs lässt er seine gesamte Erfahrung einfließen. Unterstützt wird Stefan Krebs bei diesem Kurs vom IEMAS-Ausbilderteam.